Großer Andrang bei Einweihung

Westfalenpost / Lokalausgabe

06.02.2019

Einrichtung hat Platz für neun Jugendliche

Viel Betrieb im Landhof Wülfte: Zahlreiche Neugierige nutzten die Chance, die neue Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche zu besichtigen und Kontakt zu den jungen Menschen und den Mitarbeitenden zu knüpfen. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die herzliche Begrüßung hier in Wülfte“, sagt Tina Schröder, Regionalleiterin der FLEX Jugendhilfe gGmbH

Das Tochterunternehmen der Diakonischen Stiftung Ummeln aus Bielefeld baut mit der neuen Wohngruppe sein Angebot in Brilon aus, zu dem bisher das Internat am Rothaarsteig und die Hans-Zulliger-Förderschule gehören. Der Landhof Wülfte bietet nun Raum für neun Jugendliche, die in der Regel die Hans-Zulliger-Schule besuchen.

Nachdem Jugendliche und Mitarbeitende im Herbst eingezogen waren, hatten sie nun ihre Freunde und Familien eingeladen, ebenso die neuen Nachbarn in Wülfte und andere Einrichtungen der Diakonischen Stiftung Ummeln. Familie Martini, die Vorbesitzer des Hauses, verschaffte sich ebenfalls einen Eindruck vom gelungenen Umbau.

Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und Wülftes Ortsvorsteher Erich Canisius wünschten der neuen Einrichtung viel Erfolg und freuen sich auf neue gemeinsame Projekte. Auch der eine oder andere ehemalige Schüler des Internats am Rothaarsteig nutzte die Gelegenheit, sich die Wohneinrichtung anzusehen.

Mitarbeitende und Jugendliche führten die rund 100 Gäste durch das Haus und berichteten über den Alltag. Bewirtet wurden die Besucher mit hausgemachten Smoothies, außerdem Kuchen, Waffeln und Getränken. So wurde der Tag der offenen Tür zum gelungenen Startschuss für den Landhof Wülfte und zur Basis für eine gute, offene Nachbarschaft im Dorf.

 

 

Oberst Josef Ising einstimmig im Amt bestätigt

Westfalenpost / Lokalausgabe

26.01.2019

Generalversammlung der St. Anna - Bruderschaft Wülfte. Harmonie bei den Wahlen. Kappensitzung

Zur Generalversammlung der Schützenbruderschaft St. Anna Wülfte begrüßte der 1.Vorsitzende Josef Ising 57 Schützen, unter ihnen den amtierenden Schützenkönig Christian Niggemeier, Ortsvorsteher Erich Canisius und den silbernen Jubelkönig Thomas Kraft.

Nach den Tagesordnungspunkten wie Totengedenken, Verlesung der Niederschrift und des Jahresberichtes wurde den Schützen die aktuelle Kassenlage dargestellt. Alle Berichte wurden ohne Einwände von der Versammlung angenommen.

König übernimmt die ,,Alte Fahne"

Es folgte als wichtigster Tagesordnungspunkt die Neuwahl für einen Teil des Vorstandes.

Der erste Vorsitzende und Oberst Josef Ising, Adjutant Tobias Kraft, Schriftführer Christian Göke, erster Königsoffizier Jürgen Siebert, zweiter Königsoffizier Sebastian Sombert und die Fahnenoffiziere Manfred Vogt und Markus Luis wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Der Fähnrich ,,Alte Fahne" Martin Ledebur stellte sich nach langjähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Josef Ising dankte ihm für die geleisteten Dienste. Zum Nachfolger von Martin Ledebur wird der amtierende König Christian Niggemeier gewählt.

Thorsten Jochheim ersetzt den ausscheidenden Kassenprüfer Jörg Pape.

Termine für 2019

Bei den folgenden Tagesordnungspunkten wurden die für dieses Jahr geplanten Baumaßnahmen erläutert und die Termine fürs kommende Jahr bekannt gegeben.

Als nächstes steht die große Kappensitzung an. Sie findet dieses Jahr am 23. Februar, und der Kinderkarneval steigt am 03. März statt.

 

Segen bringen, Segen sein.

Westfalenpost / Lokalausgabe

12.01.2019

12 Messdiener und Sternsinger aus Wülfte wurden von Stadtkaplan Laubhold ausgesandt, um Gottes Segen in jedes Haus zu bringen. Trotz Regen und starkem Wind zogen sie in vier Gruppen los und ihnen wurde fast überall die Tür geöffnet. In der anschließenden Messe wurde dann das Spendenergebnis bekannt gegeben: 588,-€ sind für die Kinder in Peru zusammengekommen.

 

 

Edelstahltanks liefern das Wasser für Wülfte

Westfalenpost / Lokalausgabe

04.01.2019

Jürgen Hendrichs

Am Bulsterkopf in Wülfte bauen die Stadtwerke Brilon einen neuen Hochbehälter.

Er besteht aus zwei je 100 cbm fassenden Edelstahltanks. Inklusive einer neuen Druckerhöhungsanlage investieren die Stadtwerke dort 570.000 Euro

 

Die Stadtwerke Brilon haben beim Bau des neuen Hochbehälters in Wülfte erstmals Edelstahltanks eingesetzt.

Neben dem Energiegeschäft gibt es bei den Stadtwerken Brilon den traditionellen Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und den Straßenbau. 36 Millionen Euro beträgt das Volumen des zuletzt 2016 fortgeschriebenen Abwasserbeseitigungskonzeptes der Stadt Brilon. Der Maßnahmenkatalog reicht bis ins Jahr 2028. Rund drei Millionen Euro sind also im Schnitt pro Jahr zu verplanen und zu verbauen. Aktuell größter Brocken ist die neue Kläranlage in Messinghausen, mit der in diesem Jahr begonnen werden soll. Kostenpunkt: rund 2,5 Millionen Euro.

Derzeit im Bau ist der neue Hochbehälter auf dem Bulsterkopf am Ortsrand von Wülfte. Investitionsvolumen dort: rund 570.000 Euro. Bei der Maßnahme installierten die Stadtwerke Brilon erstmals zwei jeweils 100 cbm fassende, 7,30 m hohe Edelstahltanks mit einem Durchmesser von 4,25 m.

Für die Tanks wurde ein neues Betriebsgebäude errichtet, in dem sich auch die für die oberen Wohnlagen des Ortes erforderliche Druckerhöhungsanlage befindet. Auf dem Dach des Gebäudes wird eine Photovoltaikanlage installiert, mit der primär Strom für den Eigenbedarf produziert wird; was überschüssig ist, wird zum Verkauf ins Netz eingespeist. Die Beton-Fassade erhält eine Sichtschalung aus unbehandeltem Lärchenholz.

Die Anlage soll in diesem Frühjahr in Betrieb genommen werden. Sie dient nicht nur der Trinkwasserversorgung, sondern stellt auch im Fall eines Falles die Löschwasserversorgung sicher.

Im Wasserbereich war die Sanierung der Schmala in den vergangenen Jahren das größte Projekt. Der See bei Brilon Wald liefert rund 800.000 cbm der rund 1,8 Millionen pro Jahr in Brilon verbrauchten Menge.

 

20 Prozent Zuwachs beim Strom

Nachdem die Stadtwerke über ihre Stadtwerke Energie GmbH 2012 bereits das Gasnetz übernommen haben, überlegen sie, wie berichtet, jetzt auch bei der Neuvergabe der Stromkonzession aktiv zu werden.

Im Gasbereich haben die Stadtwerke bereits den Grundversorger-Status erreicht. Mit rund 2400 Kunden stellen sie den größten lokalen Versorger. Etwa fünf Prozent Kunden habe man in diesem Jahr neu gewinnen können, sagt Axel Reuber. Im Strombereich seien es sogar rund 20 Prozent gewesen. Rund 3600 Abnehmer haben die Stadtwerke im Stadtgebiet, das entspricht einem Marktanteil von etwa 25 Prozent. „Über den Planzahlen“, so der Geschäftsführer, liege man auch mit der Enno-Energie. Unter diesem Markennamen vertreiben die Stadtwerke seit Mitte 2016 überregional Strom und Gas. Den im Geschäftsjahr zu verzeichnenden Fehlbetrag von 98.000 Euro bezeichnet Axel Reuber als üblichen Anlaufverlust.

Ein noch recht junges Geschäftsfeld ist das sogenannte Contracting. Dabei handelt es sich um den Bau und Betrieb von öffentlichen und auch privaten Heizungsanlagen. Etwa 50 Projekte betreuen die Stadtwerke bereits. Dabei übernehmen die Stadtwerke in Absprache mit dem Bauherren die Planung und Vorfinanzierung der Heizung. Die Anlage befindet sich im Eigentum des Bauherrn, der sich im Gegenzug für eine entsprechend lange Laufzeit an den Energiebezug der Stadtwerke bzw. deren Tochter bindet.

Wasserpreis geht sechs Cent rauf

Auch für Mieter-Strom-Modelle stehen die Stadtwerke zur Verfügung. Dabei geht es um Wohnungsbauprojekte, bei denen der Eigentümer den mittels Photovoltaik auf dem Dach erzeugten Strom an seine Mieter verkauft. Derartige Modelle, sagt Axel Reuber, seien interessant für Bauherren, die zwar verlässlich regenerative Energien nutzen möchte, aber die damit verbundenen Investitionen scheuen.

Ach so, der Wasserpreis, dessen Anhebung gern mit dem Neubau des Kunden-Centers in Verbindung gebracht wird. Der Kubikmeter Frischwasser wird sechs Cent teurer und kostet demnächst 1,23 Euro plus 7 Prozent Mehrwertsteuer. Und das sog. Niederschlagswasser, das über versiegelte Grundstücksflächen in die Kanalisation abgeleitet wird, steigt um 4 Cent auf 57 Cent pro Quadratmeter; vor Jahresfrist war dieser Betrag wegen der sich immer wieder ändernden Gesamtflächen noch um 12 Cent gesenkt worden. Die Abwassergebühr bleibt mit 2,80 Euro pro Kubikmeter konstant.

 

 

 

 

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