„Eberhard“ wirft bei Madfeld wieder viel Wald um

Westfalenpost / Lokalausgabe

11.03.2019

Der Briloner Stadtforst hat die ersten Windwurfschäden festgestellt. Derzeit sind noch zwei Straße im Altkreis Brilon gesperrt. Ein Überblick

Der Tag nach „Eberhard“: Die Orkan-Böen haben nicht nur etliche Einzelbäume umgeworfen, sondern auch flächig im Wald Schäden angerichtet. Am Prinzknapp bei Madfeld liegen nach ersten Schätzungen des Briloner Forstamts rund 1500 Festmeter am Boden. „Aber dabei wird es nicht bleiben“, so Forstchef Dr. Bub.

Derzeit sei man dabei, sich einen Überblick zu verschaffen. Vor einem Jahr hatte „Friederike“ für rund 30.000 Festmeter Sturmholz im Stadtwald gesorgt. Am Poppenberg bei Petersborn und im Bereich Burhagener Weg/Borberg haben sichbei dem Sturm am Wochenende etliche Bäume verkantet. „Alles, was aus der stabilen Achse heraus ist, muss aus Sicherheitsgründen entnommen werden“, so Dr. Bub weiter. Dazu sind spezielle Forstmaschinen wie Seilschlepper nötig.

Derzeit noch gesperrt sind die L 743 zwischen Brilon-Wald und Bruchhausen über die Feuereiche und die K 46 bei Wasserfall/Heinrichsdorf.

Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehren mit umgestürzten Bäumen, und auch die Polizei musste wegen entwurzelter Bäume oder abgebrochener Äste flächendeckend Gefahrenstellen absichern.

Stromleitungen beschädigt

Am Müggenborn in Brilon drohte ein Baum auf ein Haus zu kippen. Der Baum wurde mit der Drehleiter entfernt. Auch in Alme war ein Baum auf einem Haus gefallen und musste entfernt werden. Am Poppenberg, in Wülfte und in Bontkirchen wurden Telefon- und teilweise Stromleitungen durch umfallende Bäume beschädigt.

In der Orkestraße in Medelon rangierte sich ein Autofahrer beim Versuch, wegen eines umgestürzten Baumes zu wenden, in den Straßengraben.

Und dann kam auch noch der Schnee. Der führte dazu, dass in der Petrusstraße in Brilon ein Auto gegen eine Mauer rutschte.

 

Automobilclub mit neuem Vorstandsteam

Westfalenpost / Lokalausgabe

11.03.2019

Sauerlandrundfahrt für Oldtimer am 11. Mai

Die Jahreshauptversammlung des Briloner Automobilclubs hat kürzlich im Clublokal Canisius in Wülfte stattgefunden. Die Mitglieder des Vereins trafen sich, um zunächst einen Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2018 zu werfen, wo neben den gewohnten Veranstaltungen auch die 50-Jahr-Feier im Kolpinghaus auf dem Programm gestanden hatte.

Nach den Berichten der einzelnen Referenten lag der Fokus auf den anstehenden Wahlen für den Vorstand. Fünf Vorstandsmitglieder des Briloner ACs stellten sich der Versammlung, dabei wurden der Vorsitzende Michael Bork, Touristikleiter Uwe Nowaczyk und Verkehrsreferent Andreas Walbaum in ihren Ämtern bestätigt.

Vorbereitungen laufen

Da die bisherige Schatzmeisterin Anette Maier nicht für eine Wiederwahl zur Verfugung stand, musste ihr Aufgabenbereich neu besetzt werden. Diesen Posten übernimmt nun der bisherige stellvertretende Sportleiter Mario Nowaczyk. Neu in den Reihen des Vorstandes begrüßt der Briloner AC Sascha Fritschka, der als stellvertretender Sportleiter nachrückt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Meinolf Kraft als Kassenprüfer.

Der Vorstand des Briloner ACs freut sich, mit einem neuen Team in die kommende Mororsportsaison zu starten und wünscht den aktiven Fahrern viel Erfolg bei den anstehenden Veranstaltungen. Als nächste eigene Veranstaltung steht die Oldtimer-Sauerlandrundfahrt am 11.Mai auf dem Plan, für die die Verantwortlichen bereits seit Monaten mit den Vorbereitungen beschäftigt sind. Zum Abschluss fand das Helferfest im gemütlichen Rahmen statt.

 

 

Windpark Alme-Nehden liegt weiter auf Eis

Westfalenpost / Lokalausgabe

04.03.2019

Im vergangenen Jahr ist kreisweit lediglich ein einziges Windrad neu in Betrieb gegangen. Das geht aus der zum Monatswechsel aktualisierten Windkraftkarte des HSK hervor. Derzeit liefern 138 Windräder Öko-Strom. Fast die gleiche Anzahl soll - Stand heute - allerdings noch hinzukommen. 22 sind bereits genehmigt, für 23 liegen Vorbescheide vor und 80 weitere sind beantragt.

Davon wiederum konzentriert sich das Gros, nämlich 32, im nordöstlichsten Zipfel des Kreisgebietes, im Sintfeld zwischen Essentho und Meerhof. Dort hatte im August 2001 der grüne Bundesumweltminister Jürgen Trittin das damals größte Binnenwindkraftgebiet Europas in Betrieb genommen. Die auf einer Fläche von 765 ha errichteten Anlagen leisteten insgesamt 105 Megawatt. Investitionssumme damals: 220 Millionen D-Mark.

Mittlerweile gibt es heftig Gegenwind, aus optischen und aus ökologischen Gründen. Jüngstes Beispiel: Der Windpark Alme-Nehden liegt weiter auf Eis. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat die Beschwerde der Windpark GmbH & Co. Brilon KG gegen den abschlägigen Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg zurückgewiesen, mit dem der Windpark-Betreiber per Einstweiliger Anordnung den Baubeginn seiner fünf Räder durchsetzen wollte.

Das Windkraftgebiet Wülfte-Alme-Nehden: Die grünen Anlagen des Bürgerwindparks Wülfte laufen bereits, um die violetten gibt es den Rechtsstreit.

Foto: Manuela Nossutta / Grafik

 

OVG: Beschluss nicht anfechtbar

Die im Handelsregister von Aurich (Niedersachsen) eingetragene Firma ist nicht zu verwechseln mit der Windpark Brilon GmbH & Co. KG. Die betreibt den kommunalen Windpark zwischen Altenbüren und Brilon; an ihr sind bekanntlich die Stadtwerke Brilon beteiligt. Die Windpark GmbH & Co Brilon KG ist Rechtsnachfolgerin der Enercon Windpark GmbH & Co. KG Passat IV KG, die ihrerseits die Anlage von der Ökotec Windenergie GmbH übernommen hatte. Der hatte der HSK 2017 die Genehmigung der fünf rund 204 m hohen 3-MW-Anlagen erteilt. Dagegen hatten sowohl Naturschutzverbände wie auch die Betreiber geklagt - allerdings aus gegensätzlichen Richtungen.

Während die Verbände unter der Federführung des Landesverbandes NRW im Natur- und Umweltschutzbund Deutschland (NABU) z.B. zu geringe Abstände zu Rotmilan- und Fledermausbeständen bemängelten, wehrten sich die Betreiber gegen die im Rahmen der Genehmigung erteilten Betriebseinschränkungen. So dürfen vier der fünf Anlagen zwischen 22 und 6 Uhr nur in einem schallreduzierten Modus laufen.

Bereits erstinstanzlich hatte das Verwaltungsgericht festgestellt, dass die vom HSK erteilte Genehmigung - wie vom NABU vermutet - Artenschutzaspekte nicht hinreichend berücksichtigt. Exemplarisch hat das OVG das nun an einer Nebenbestimmung zu sog. Ablenkungsflächen für den Rotmilan konkretisiert. Allein schon deren Rechtswidrigkeit, so das OVG, „steht der sofortigen Vollziehung hinsichtlich aller genehmigten Anlagen entgegen“.

Der Beschluss ist unanfechtbar. Also: Abwarten, was das Hauptverfahren ergibt.

 

Wülfter Dorfleben auf der großen Bühne

Westfalenpost / Lokalausgabe

27.02.2019

Die große Karnevalssitzung in Wülfte begeisterte das Narrenvolk in der Schützenhalle. Das dreistündige Programm wurde durch den Einzug ,,Der Mannschaft" mit der Funkengarde eröffnet. Den Auftakt der Büttenreden übernahm Karin Maas als ,,Blondine", indem sie über ihre Erlebnisse referierte. Die Funkengarde präsentierte einen Tanz besonderer Klasse. Im Anschluss berichtete Elke Becker gekonnt von den kleinen und großen Missgeschicken des Wülfter Dorflebens. Die Showtanzgruppe aus Wehrstapel zog zum ersten Mal das Wülfter Publikum in ihren Bann. Der Wülfter König und Elferratsmitglied Christian Niggemeier brachte dem Publikum das geheimnisvolle Wülfter Geräusch nahe. Anschließend zeigte die ,,Almer Dance Crew" ihre persönliche Zirkusvorstellung. Die Surfer-Boys vom Sparclub Lady begeisterten das Publikum mit ihren schwimmenden Leistungen. Bevor das große Finale startete, wurde die Narrenschar von den 15 ,,Crazy Dancers" mit einem ABBA-Tanz erheitert. Die Band ,,Headline" sorgte für Partystimmung.

 

 

Großer Andrang bei Einweihung

Westfalenpost / Lokalausgabe

06.02.2019

Einrichtung hat Platz für neun Jugendliche

Viel Betrieb im Landhof Wülfte: Zahlreiche Neugierige nutzten die Chance, die neue Wohneinrichtung für Kinder und Jugendliche zu besichtigen und Kontakt zu den jungen Menschen und den Mitarbeitenden zu knüpfen. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die herzliche Begrüßung hier in Wülfte“, sagt Tina Schröder, Regionalleiterin der FLEX Jugendhilfe gGmbH

Das Tochterunternehmen der Diakonischen Stiftung Ummeln aus Bielefeld baut mit der neuen Wohngruppe sein Angebot in Brilon aus, zu dem bisher das Internat am Rothaarsteig und die Hans-Zulliger-Förderschule gehören. Der Landhof Wülfte bietet nun Raum für neun Jugendliche, die in der Regel die Hans-Zulliger-Schule besuchen.

Nachdem Jugendliche und Mitarbeitende im Herbst eingezogen waren, hatten sie nun ihre Freunde und Familien eingeladen, ebenso die neuen Nachbarn in Wülfte und andere Einrichtungen der Diakonischen Stiftung Ummeln. Familie Martini, die Vorbesitzer des Hauses, verschaffte sich ebenfalls einen Eindruck vom gelungenen Umbau.

Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und Wülftes Ortsvorsteher Erich Canisius wünschten der neuen Einrichtung viel Erfolg und freuen sich auf neue gemeinsame Projekte. Auch der eine oder andere ehemalige Schüler des Internats am Rothaarsteig nutzte die Gelegenheit, sich die Wohneinrichtung anzusehen.

Mitarbeitende und Jugendliche führten die rund 100 Gäste durch das Haus und berichteten über den Alltag. Bewirtet wurden die Besucher mit hausgemachten Smoothies, außerdem Kuchen, Waffeln und Getränken. So wurde der Tag der offenen Tür zum gelungenen Startschuss für den Landhof Wülfte und zur Basis für eine gute, offene Nachbarschaft im Dorf.

 

 

Oberst Josef Ising einstimmig im Amt bestätigt

Westfalenpost / Lokalausgabe

26.01.2019

Generalversammlung der St. Anna - Bruderschaft Wülfte. Harmonie bei den Wahlen. Kappensitzung

Zur Generalversammlung der Schützenbruderschaft St. Anna Wülfte begrüßte der 1.Vorsitzende Josef Ising 57 Schützen, unter ihnen den amtierenden Schützenkönig Christian Niggemeier, Ortsvorsteher Erich Canisius und den silbernen Jubelkönig Thomas Kraft.

Nach den Tagesordnungspunkten wie Totengedenken, Verlesung der Niederschrift und des Jahresberichtes wurde den Schützen die aktuelle Kassenlage dargestellt. Alle Berichte wurden ohne Einwände von der Versammlung angenommen.

König übernimmt die ,,Alte Fahne"

Es folgte als wichtigster Tagesordnungspunkt die Neuwahl für einen Teil des Vorstandes.

Der erste Vorsitzende und Oberst Josef Ising, Adjutant Tobias Kraft, Schriftführer Christian Göke, erster Königsoffizier Jürgen Siebert, zweiter Königsoffizier Sebastian Sombert und die Fahnenoffiziere Manfred Vogt und Markus Luis wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Der Fähnrich ,,Alte Fahne" Martin Ledebur stellte sich nach langjähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Josef Ising dankte ihm für die geleisteten Dienste. Zum Nachfolger von Martin Ledebur wird der amtierende König Christian Niggemeier gewählt.

Thorsten Jochheim ersetzt den ausscheidenden Kassenprüfer Jörg Pape.

Termine für 2019

Bei den folgenden Tagesordnungspunkten wurden die für dieses Jahr geplanten Baumaßnahmen erläutert und die Termine fürs kommende Jahr bekannt gegeben.

Als nächstes steht die große Kappensitzung an. Sie findet dieses Jahr am 23. Februar, und der Kinderkarneval steigt am 03. März statt.

 

Segen bringen, Segen sein.

Westfalenpost / Lokalausgabe

12.01.2019

12 Messdiener und Sternsinger aus Wülfte wurden von Stadtkaplan Laubhold ausgesandt, um Gottes Segen in jedes Haus zu bringen. Trotz Regen und starkem Wind zogen sie in vier Gruppen los und ihnen wurde fast überall die Tür geöffnet. In der anschließenden Messe wurde dann das Spendenergebnis bekannt gegeben: 588,-€ sind für die Kinder in Peru zusammengekommen.

 

 

Edelstahltanks liefern das Wasser für Wülfte

Westfalenpost / Lokalausgabe

04.01.2019

Jürgen Hendrichs

Am Bulsterkopf in Wülfte bauen die Stadtwerke Brilon einen neuen Hochbehälter.

Er besteht aus zwei je 100 cbm fassenden Edelstahltanks. Inklusive einer neuen Druckerhöhungsanlage investieren die Stadtwerke dort 570.000 Euro

 

Die Stadtwerke Brilon haben beim Bau des neuen Hochbehälters in Wülfte erstmals Edelstahltanks eingesetzt.

Neben dem Energiegeschäft gibt es bei den Stadtwerken Brilon den traditionellen Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und den Straßenbau. 36 Millionen Euro beträgt das Volumen des zuletzt 2016 fortgeschriebenen Abwasserbeseitigungskonzeptes der Stadt Brilon. Der Maßnahmenkatalog reicht bis ins Jahr 2028. Rund drei Millionen Euro sind also im Schnitt pro Jahr zu verplanen und zu verbauen. Aktuell größter Brocken ist die neue Kläranlage in Messinghausen, mit der in diesem Jahr begonnen werden soll. Kostenpunkt: rund 2,5 Millionen Euro.

Derzeit im Bau ist der neue Hochbehälter auf dem Bulsterkopf am Ortsrand von Wülfte. Investitionsvolumen dort: rund 570.000 Euro. Bei der Maßnahme installierten die Stadtwerke Brilon erstmals zwei jeweils 100 cbm fassende, 7,30 m hohe Edelstahltanks mit einem Durchmesser von 4,25 m.

Für die Tanks wurde ein neues Betriebsgebäude errichtet, in dem sich auch die für die oberen Wohnlagen des Ortes erforderliche Druckerhöhungsanlage befindet. Auf dem Dach des Gebäudes wird eine Photovoltaikanlage installiert, mit der primär Strom für den Eigenbedarf produziert wird; was überschüssig ist, wird zum Verkauf ins Netz eingespeist. Die Beton-Fassade erhält eine Sichtschalung aus unbehandeltem Lärchenholz.

Die Anlage soll in diesem Frühjahr in Betrieb genommen werden. Sie dient nicht nur der Trinkwasserversorgung, sondern stellt auch im Fall eines Falles die Löschwasserversorgung sicher.

Im Wasserbereich war die Sanierung der Schmala in den vergangenen Jahren das größte Projekt. Der See bei Brilon Wald liefert rund 800.000 cbm der rund 1,8 Millionen pro Jahr in Brilon verbrauchten Menge.

 

20 Prozent Zuwachs beim Strom

Nachdem die Stadtwerke über ihre Stadtwerke Energie GmbH 2012 bereits das Gasnetz übernommen haben, überlegen sie, wie berichtet, jetzt auch bei der Neuvergabe der Stromkonzession aktiv zu werden.

Im Gasbereich haben die Stadtwerke bereits den Grundversorger-Status erreicht. Mit rund 2400 Kunden stellen sie den größten lokalen Versorger. Etwa fünf Prozent Kunden habe man in diesem Jahr neu gewinnen können, sagt Axel Reuber. Im Strombereich seien es sogar rund 20 Prozent gewesen. Rund 3600 Abnehmer haben die Stadtwerke im Stadtgebiet, das entspricht einem Marktanteil von etwa 25 Prozent. „Über den Planzahlen“, so der Geschäftsführer, liege man auch mit der Enno-Energie. Unter diesem Markennamen vertreiben die Stadtwerke seit Mitte 2016 überregional Strom und Gas. Den im Geschäftsjahr zu verzeichnenden Fehlbetrag von 98.000 Euro bezeichnet Axel Reuber als üblichen Anlaufverlust.

Ein noch recht junges Geschäftsfeld ist das sogenannte Contracting. Dabei handelt es sich um den Bau und Betrieb von öffentlichen und auch privaten Heizungsanlagen. Etwa 50 Projekte betreuen die Stadtwerke bereits. Dabei übernehmen die Stadtwerke in Absprache mit dem Bauherren die Planung und Vorfinanzierung der Heizung. Die Anlage befindet sich im Eigentum des Bauherrn, der sich im Gegenzug für eine entsprechend lange Laufzeit an den Energiebezug der Stadtwerke bzw. deren Tochter bindet.

Wasserpreis geht sechs Cent rauf

Auch für Mieter-Strom-Modelle stehen die Stadtwerke zur Verfügung. Dabei geht es um Wohnungsbauprojekte, bei denen der Eigentümer den mittels Photovoltaik auf dem Dach erzeugten Strom an seine Mieter verkauft. Derartige Modelle, sagt Axel Reuber, seien interessant für Bauherren, die zwar verlässlich regenerative Energien nutzen möchte, aber die damit verbundenen Investitionen scheuen.

Ach so, der Wasserpreis, dessen Anhebung gern mit dem Neubau des Kunden-Centers in Verbindung gebracht wird. Der Kubikmeter Frischwasser wird sechs Cent teurer und kostet demnächst 1,23 Euro plus 7 Prozent Mehrwertsteuer. Und das sog. Niederschlagswasser, das über versiegelte Grundstücksflächen in die Kanalisation abgeleitet wird, steigt um 4 Cent auf 57 Cent pro Quadratmeter; vor Jahresfrist war dieser Betrag wegen der sich immer wieder ändernden Gesamtflächen noch um 12 Cent gesenkt worden. Die Abwassergebühr bleibt mit 2,80 Euro pro Kubikmeter konstant.

 

 

 

 

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