Acht Vereine kämpfen um Pokale

Westfalenpost / Lokalausgabe

03.01.2020

Beim Stadtschützenverbandsschießen liefern sich die Schützen einen spannenden Wettbewerb

Ende Oktober richtete der Heimat und Schützenverein Petersborn-Gudenhagen das Stadtschützenverbandsschießen im Gemeinschaftshaus Grün/Weiß aus. Von den 19 eingeladenen Vereinen, lieferten sich die acht angetretenen, in der geschmückten Halle, ein spannendes Duell.

Sieger im Vereinsschießen wurden die St.Vitus Schützen Bontkirchen mit 139 Ringen. Zweiter der Heimatverein Altenbrilon mit 137 Ringen und dritter der Heimat-und Schützenverein Petersborn Gudenhagen mit 136 Ringen.

Weitere Platzierungen: St.Hubertus Brilon (131 Ringe), St.Laurentius Rösenbeck (129), St.Anna Wülfte (127), St.Josef Scharfenberg (124), und St.Hubertus Rixen (114).

Das Einzelschießen konnte Renate Hentschel aus Petersborn-Gudenhagen, im zweifachen Stechen, mit 29 Ringen für sich entscheiden. Gefolgt von Peter Becker aus Altenbrilon und Björn Kraft aus Wülfte, beide 29 Ringe. Weitere Platzierungen: Manfred Henke mit 29 Ringen, Nikolas Frigger, Franz-Josef Göke, Calvin Biermann und Alexander Kleff, alle mit 29 Ringen.

Zum Abschluss durften die amtierenden Könige ihre Treffsicherheit untereinander beweisen. Auch hier war es wie bei allen anderen Durchgängen wieder richtig spannend.

Albert Kröger setzte sich mit 36 Ringen vor Dario Feldmann, auch 36 Ringe und Stefan Hötger (34 Ringe) durch und ,,krönte" sich ereut. Die weiteren Plätze belegen Frank Schlüter (33), Jörg Nolte (32), Niklas Witthaut (31), und Nils Lange (23).

Nach der Siegerehrung, durch den zweiten Vorsitzenden vom Stadtverband Tobias Tilli, klang der Abend bei herzhaften Snacks

und kühlen Getränken aus.

 

 

CDU Brilon - Neues Gesicht im Kandidaten - Trio für Kreistag

Westfalenpost / Lokalausgabe

02.01.2020

Die CDU Brilon hat ihre Kandidaten für die Kreistagswahl im Hochsauerlandkreis am 13. September nominiert. Dabei gibt es ein neues Gesicht.

Als Nachfolger von Siegfried Schräjahr, der 2009 und 2014 das Mandat holte, wählten die Mitglieder in geheimer Abstimmung Ratsherrn Michael Hilkenbach für die Kandidatur im Wahlbezirk 23 (Kernstadt, Altenbrilon, Wülfte, Altenbüren, Esshoff). Als Mitbewerberin war Ulrike Platner--Mühlenbein angetreten. Hilkenbach (61) ist Diplom-Ingenieur und bei Straßen.NRW tätig. Er gehört seit 20 Jahren dem Rat Brilon an. Als seinen Direktvertreter nominierten die CDU-Mitglieder Stefan Schleich.

Im Wahlbezirk 24 (Teile der Kernstadt, Gudenhagen-Petersborn und Brilon-Wald) wird erneut Wolfgang Diekmann kandidieren. Diekmann vertritt den Wahlbezirk seit 1997 im Kreistag. Der 63-Jährige arbeitet als Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die CDU-Mitglieder nominierten ihn einstimmig für den Wahlbezirk. Seine Direktvertreterin ist Cordula Rosenbaum.

Ebenfalls einstimmig nominiert wurde Eberhard Fisch. Er wird wieder im Wahlbezirk 25 (Scharfenberg, Rixen, Alme, Madfeld, Thülen, Rösenbeck, Radlinghausen, Nehden, Messinghausen, Hoppecke, Bontkirchen und Hoppecke). Der 47-jährige Thülener, im Rat Brilon Vorsitzender der CDU-Fraktion, gehört seit 2009 dem Kreistag an und ist dort seit fünf Jahren stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Fisch ist Direktor des Amtsgerichts in Marsberg. Seine Direktvertreterin ist Petra Frese aus Messinghausen.

Ausbildungsgänge konzentrieren

Als Gast nahm Landrat Dr. Karl Schneider in der Mitgliederversammlung Stellung zu Briloner Themen. Was die Zuhörer gerne vernahmen: „Das Berufskolleg Brilon bleibt selbstständig“, betonte Dr. Schneider. An den anderen Berufskolleg-Standorten im HSK stehen zwar große Sanierungen und Neubauten an, zudem müssen Ausbildungsgänge müssen aufgrund kleiner werdender Jahrgänge an einem Standort konzentriert werden. Doch der Standort Brilon sei zu wichtig für die Stadt und den östlichen Hochsauerlandkreis, um ihn in Frage zu stellen. Damit reagierte der Landrat direkt auf Kritik von der SPD Brilon, die ihm ein mangelndes Bekenntnis zum Berufskolleg Brilon vorgeworfen hatte.

Krankenhaus-Kooperationen

Auch zum Thema medizinische Versorgung äußerte sich Karl Schneider ausführlich. „Wir dürfen in diesem Bereich nicht abgehängt werden“, betonte er mit Blick auf Überkapazitäten in den Krankenhäusern im Rheinland und Ruhrgebiet. Im Rahmen seiner Möglichkeiten setze er sich auch für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Krankenhauses in Brilon ein.

Gleichzeitig hob er hervor, dass Kooperationen der Krankenhäuser im östlichen Hochsauerlandkreis gesucht werden müssen, damit die Strukturen nicht wegbrechen.

40 Medizin-Stipendiaten

Zudem verwies er auf zwei Projekte des Kreises. Mittlerweile gibt es 40 Studenten, die das Medizinstipendium des Kreises in Anspruch nehmen. Die Studenten haben sich verpflichtet, nach dem Studium für mindestens vier Jahre in Hochsauerlandkreis zu arbeiten.

Zudem kündigte Dr. Schneider an, dass in Brilon das Kreishaus und die Polizeiwache saniert werden sollen.

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