Wülfter fürchten weder Tod noch Teufel

Westfalenpost / Lokalausgabe

19.02.2020

,,Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" war das Wülfter Narrenvolk außer Rand und Band. Das dreistündige Programm wurde nach dem Einzug des Elferrates mit der Funkengarde eröffnet. Den Auftakt übernahmen die Gruppe ,,WIR", die nach einer schöpferischen Pause wieder auftrat. Die Funkengarde präsentierte sich mit neuen Mitgliedern und zeigte sich von ihrer besten Seite. Im Anschluß berichtete Elke Becker von den kleinen und großen Mißgeschicken des Wülfter Dorflebens. Präsident Markus Krämer führte mit Witz und Charme durch das Programm. Zum zweiten Mal in Folge wurde der karnevalistische Abend durch die befreundete Tanzgruppe ,,die Funkies" aus Wehrstapel in die kölsche Karnevals-Welt entführt. Der ,,Sparclub Lady" konnte mit seiner Performance zu Michael Jackson überzeugen. Auf dem Weg zum Finale wurde eine Wülfter Hexenjagt dargestellt. Bevor die ,,Crazy Dancers" die Bühne rockten, trat die Wülfter Tanzgarde mit zwei Königspaaren (Wülfte & Esshoff) auf. Das große Finale mit allen Aktiven bildete einen fulminanten Abschluss. Bis in die frühen Morgenstunden sorgte DJ Horst Kemmling für Partystimmung.

 

 

Beförderungen in Wülfte

Westfalenpost / Lokalausgabe

08.02.2020

Versammlung der Löschgruppe Wülfte

Bei der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Wülfte konnte Löschgruppenführer Manuel Henke neben zehn Einsatzkräften und drei Mitgliedern der Ehrenabteilung auch Ortsvorsteher Erich Canisius und Ratsmitglied Stefan Kraft begrüßen. Auch der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Thomas Bauerfeind und Fachbereichsleiterin Karin Wigge waren der Einladung gefolgt. Alle dankten den Mitgliedern der Löschgruppe für ihren wichtigen Dienst. Die Löschgruppe Wülfte wurde 2019 zu vier Einsätzen alarmiert. Neben umgestürzten Bäumen auf der B 480 an einem stürmischen Wochenende gab es zwei Alarmierungen zu Verkehrsunfällen auf der B 516. Dort wurden jeweils die Einsatzstelle abgesichert und auslaufende Betriebsmittel aufgenommen.                                         

Nach bestandenem Grundlehrgang konnten in diesem Jahr Julian Bork und Patrik Püschel zum Feuerwehrmann befördert werden. Beide verstärken nun die Einsatzabteilung.

 

 

Klage gegen Windpark Brilon: Darum geht es im Gerichtsstreit.

Westfalenpost / Lokalausgabe

01.02.2020

Auf der Briloner Hochfläche sollen fünf neue Windräder gebaut werden. Werden sie je gebaut? Ein juristischer Streit ist entbrannt. Darum geht es.

Vertagt hat das Verwaltungsgericht Arnsberg die für Dienstag, 4. Februar, vorgesehene Verhandlung der Klage des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) gegen den Genehmigungsbescheid des Hochsauerlandkreises zum Bau des Windparks Alme-Nehden bei Brilon. Grund: Der Hochsauerlandkreis hat - wie berichtet - am 17. Januar einen neuen Genehmigungsbescheid erlassen.

 

Schärfere Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans

Darin sind schärfere Maßnahmen zum Schutz des Rotmilans aufgenommen. Die hatten die Windpark-Investoren, die Windpark GmbH & Co Brilon KG aus Aurich, eine Tochter des Enercon-Konzerns, mit einer fachgutachterlichen Stellungnahme selbst vorgeschlagen.

Bekanntlich hatten sowohl das Verwaltungsgericht Arnsberg wie auch das Oberverwaltungsgericht Münster frühere Festlegungen als unzureichend verworfen und das auch den Investoren im Rahmen deren Antrags auf Sofortige Vollziehung der Baugenehmigung vorgehalten.

Nebenbestimmungen reichen nicht

Das Verwaltungsgericht hatte bereits vor wenigen Tagen gegenüber der WP ein Fragezeichen hinter den Termin am kommenden Dienstag gesetzt. Die Frist für Schriftwechsel und zur inhaltlichen Befassung mit den geänderten Nebenbestimmungen zum Natur- und Artenschutz sei sehr knapp bemessen. Die Verlegung sei auf Antrag des Naturschutzbundes in Abstimmung mit den anderen Beteiligten erfolgt, hieß es.

Einen neuen Termin hat das Gericht bereits genannt: Dienstag, 3. März, um 13 Uhr. Die Enercon-Tochter möchte angrenzend an den Windpark Wülfte auf der Briloner Hochfläche oberhalb des Nedener Wegs und der Bahnlinie nach Alme hinüber fünf Windräder errichten. Es handelt sich um die gleichen 206,5 Meter hohen Drei-Megawatt-Anlagen wie sie schon jetzt dort stehen.

 

 

 

HSK verschärft Auflagen für Briloner Windpark

Westfalenpost / Lokalausgabe

29.01.2020_Jürgen Hendrichs

Der Naturschutzbund Deutschland klagt gegen den auf der Briloner Hochfläche geplanten Windpark Alme-Nehden. Am 4. Februar ist Termin vor Gericht.

Der Hochsauerlandkreis hat für den zweiten auf der Briloner Hochfläche geplanten Windpark einen neuen Genehmigungsbescheid erlassen. Es handelt sich dabei um fünf oberhalb des Nehdener Weges an den Windpark Wülfte angrenzende Anlagen. Mit rund 206 Metern sind sie genauso hoch wie die bereits sechs dort stehenden. Gegen den im Oktober 2017 erteilten ersten Genehmigungsbescheid hatten sowohl die Betreiber, die Windpark GmbH & Co Brilon KG, wie auch der Landesverband NRW im Naturschutzbund Deutschland (Nabu) geklagt: Dem einen gingen die Auflagen zu weit, dem anderen nicht weit genug.

Der jetzt erlassene Änderungsbescheid geht auf eine Initiative der Windkraft-Investoren selbst zurück. Um die, so der Kreis, „artenschutzrechtliche Konformität der Genehmigung“ herzustellen, hatten sie Mitte Dezember dem Hochsauerlandkreis ein neues fachgutachterliches Konzept eingereicht.

HSK verfolgt bei Genehmigung „völlig neuen Ansatz“

Dabei, so der Kreis, werde „ein völlig neuer Ansatz verfolgt“. Bisher galt, dass die Windräder erst bei einem Brut-Nachweis des Rotmilans abgeschaltet werden mussten.

Jetzt legte der Kreis fest, dass die Windräder vom 20. Februar bis 20. August „vom Anfang der morgendlichen Dämmerung bis zum Ende der abendlichen bürgerlichen Dämmerung zunächst vorsorglich abzuschalten“ seien. Ein „im Einvernehmen“ zwischen dem Anlagenbetreiber und dem Hochsauerlandkreis beauftragter orts- und sachkundiger Fachberater wird zwischen dem 10. März und dem 10. Mai regelmäßig einen 1000-Meter-Radius um die Windräder herum danach absuchen, ob sich dort ein besetztes Rotmilan-Revier, ein Horst oder ein Wechselhorst befindet. Das Monitoring soll wenigstens fünfmal vorgenommen werden und jeweils fünf Stunden dauern.

Sobald dieser Fachberater bestätigt, dass in diesem Radius „keine Rotmilane vorkommen, eine Brut aufgegeben „oder der Familienverband keine Bindung mehr an den Brutplatz hat“, kann der Tagesbetrieb der Anlagen bis zum 20. Februar des Folgejahres beantragt werden. Auch für mehrtägige Stillstandzeiten rund um Mahd, Ernte und Pflügen sind Details festgelegt, ebenso die Gestaltung von sogenannten Ablenkungsflächen, auf die Rotmilane bei der Nahrungssuche gelenkt werden sollen.

Mit Eilantrag gescheitert

Die Naturschützer betrachten den neuen Genehmigungsbescheid „als Erfolg und Lohn unserer Arbeit“, so Winfried Rampe vom Verein für Umwelt und Naturschutz Hochsauerland (VUNH), der die Klage im Hintergrund gemeinsam mit dem Verein für Natur- und Vogelschutz (VNV) im Hochsauerlandkreis sowie dem Naturschutzverein Sundern mit unterstützt. Ursprünglich nämlich hätten die Windpark-Investoren die Auflagen „verwässern“ wollen.

Dem hatten die Verwaltungsgerichte allerdings in der bereits ersten juristischen Runde einen Riegel vorgeschoben. Die Windpark GmbH & Co KG Brilon - nicht zu verwechseln mit der kommunalen Windpark Brilon GmbH & Co KG, die den Windpark zwischen Brilon und Altenbüren betreibt - ist eine Tochtergesellschaft des Enercon-Konzerns.

Und die hatte unmittelbar nach der Nabu-Klage Im Juni 2018 beim Verwaltungsgericht Arnsberg die sofortige Vollziehung der Baugenehmigung beantragt. Das hatten aber sowohl das Verwaltungsgericht Arnsberg wie auch - als Beschwerde-Instanz - das Oberverwaltungsgericht Münster dem Investor verwehrt. Grund: Die Richter in Arnsberg hatten bereits bei der „summarischen Prüfung“ des Genehmigungsbescheides verschiedene Auflagen als rechtswidrig eingestuft.

Naturschützer: „Froh, aber noch nicht zufrieden.“

Für den 4. Februar hat das Verwaltungsgericht Arnsberg die Verhandlung der Nabu-Klage anberaumt. Bis dahin wolle man intern den jetzt vorliegenden Bescheid und das weitere Vorgehen besprechen, so Winfried Rampe weiter zur WP. Nach einer ersten Sichtung gehe der Bescheid „in die richtige Richtung“. Rampe: „Wir sind zwar froh, aber noch nicht zufrieden.“

Auch die Enercon prüfe derzeit den Bescheid, so Antje Cznottka von der Unternehmenskommunikations des Windrad-Herstellers und Windpark-Betreibers. Man gehe davon aus, „dass das Plangebiet weiterhin ein geeigneter Standort für die Errichtung von Windenergieanlagen“ sei. Die Fläche sei „ausführlich entsprechend der gesetzlichen Vorgaben untersucht“ worden. Vor Abschluss des Klageverfahrens möchte der Konzern von einer „Stellungnahme zu Teilaspekten“ absehen, „um Spekulationen keinen Vorschub zu leisten“.

Wo ist der Rotmilan abgeblieben?

Und was den Rotmilan selbst angeht: Der den Naturschützern bekannte und in der Klage von 2018 angeführte Horst war 2017 das letzte Mal besetzt und bebrütet, wie Winfried Rampe der WP sagte. In jenem Jahr waren die Wülfter Windräder in Betrieb genommen worden. Möglicherweise habe einer der Vögel die Winter-Migration nicht überlebt, vielleicht habe es sich bei dem Horst nur um einen Wechselhorst gehandelt und der Rotmilan halte er sich an einer anderen Stelle seines Reviers auf, vielleicht aber sei der Rotmilan auch vergrämt worden - dafür gebe es in diesem konkreten Fall aber keine Anhaltspunkte.

Näher heran rücken die neuen Windräder an Nehden. Vom Rand des Fichtenwegs, so Ortsvorsteher Günther Schmies, werde der Mindestabstand von 900 Metern eingehalten. In einer Bürgerversammlung sei über das Projekt informiert worden. Schmies: „Schön ist das nicht.“ Anfangs seien sogar sechs Ränder geplant gewesen. Volle Sicht auf den Windpark gebe es von dem neuen Baugebiet Hinter Wilmes Haus, dort entstehen neun Bauplätze. Nehden gehört zu den besonders gefragten Wohnlagen der Stadt Brilon.

Einheitliche Anlagen auf der Hochfläche

Bei den fünf jetzt neu genehmigten Windrädern handelt es sich um dieselben Typen wie den sechs im Windpark Wülfte.

Es sind Enercon E-115 mit einer Nabenhöhe von 149,08 Meter und einem Rotorradius von 57,5 Meter.

Die Anlagen leisten jeweils 3 Megawatt (MW).

Weltweit hat der Windradhersteller Enercon nach eigenen Angaben über 29.000 Anlagen installiert.

Das in Aurich/Ostfriesland ansässige Unternehmen ist der größte Windradhersteller Deutschland.

Im November hatte das Unternehmen angekündigt, aufgrund des rückläufigen Ausbaus der Windenergie

die Rotorblätterproduktion ins Ausland zu verlagern.

An den Standorten Aurich und Magdeburg sollen deshalb bis zu 3000 Arbeitsplätze wegfallen.

 

 

 

 

OVG Münster hebelt Briloner Windkraftplanung aus

Westfalenpost / Lokalausgabe

21.01.2020 (von Jürgen Hendrichs)

Was viele in Brilon befürchtet hatten, ist eingetreten: Darum hat das Oberverwaltungsgericht Münster den Flächennutzungsplan für nichtig erklärt.

Das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) hat den Flächennutzungsplan der Stadt Brilon am Montag gekippt. Hauptgrund: Die Belange von Natur- und Landschaftsschutzgebieten seien bei der Festlegung der Windvorrangzonen überbewertet worden, so OVG-Sprecher Dirk Rauschenberg am Nachmittag zur WP. Anders als von der Stadt dargestellt, handele es sich dabei nicht um sogenannte harten Tabu-Kriterien, nach denen dort der Bau von Windräder per se unmöglich sei.

Zudem hielt das Gericht in seiner kurzen mündlichen Entscheidungsbegründung die Ausweisung eines einheitlichen 950-Meter-Abstands zur Wohnbebauung für bedenklich, ohne zwischen reinen Wohn- und Mischgebieten zu differenzieren.

Das, so OVG-Sprecher Rauschenberg, sei aber ebenso wenig „entscheidungstragend“ gewesen wie die in der Verhandlung thematisierte Befangenheitswelle. Bekanntlich hatten nur neun der 39 Ratsmitglieder an der Abstimmung über den Flächennutzungsplan teilgenommen.

BBL: „Bedauerliches Ergebnis“

Mit der Aufhebung des Flächennutzungsplanes treten die beiden „Alt“-Windkraftvorrangzonen bei Madfeld und Radlinghausen in Kraft. Die Kläger können jetzt ihr außerhalb der Windvorrangzone geplantes Projekt weiter verfolgen. Nachdem das am Soestweg Richtung Rixen geplante Projekt nicht zum Tragen gekommen war, wollen sie östlich der Kreisstraße von Brilon nach Scharfenberg, ein Stück nördlich versetzt gegenüber der Sonder, ein Windrad errichten.

„Dieses Ergebnis ist bedauerlich, weil damit eine quer durch die Fraktionen gefundene Lösung ausgehebelt wurde“, so die Briloner Bürgerliste (BBL) in einer Stellungnahme: „Falls nicht bald ein neues Konzept gelingt, können Windräder nun auf vielen weiteren Flächen beantragt werden.“ Selbst der ansonsten schonungslos mit der Stadtverwaltung und der CDU-SPD-Ratsmehrheit umgehende BBL-Ratsherr Reinhard Loos räumt ein, dass es „für die Unwirksamkeit Gründe gibt, auf die die Stadt keinen realistischen Einfluss“ habe.

Entscheidung zeichnete sich wegen ähnlicher Urteil bereits ab

Wie CDU-Sprecherin Karin Bange sagte, habe der Anwalt der Stadt bereits im vergangenen Sommer die Niederlage angekündigt. Angesichts der sich ständig aktualisierenden Rechtsprechung hätten langwierige Planungsverfahren kaum Chancen, einer Klage standzuhalten. Wenn so ein Urteil im Namen des Volkes gefällt werde, so die Stadträtin verbittert, dann sollten sich die Richter doch bitte einmal beim Volk vor Ort umhören. Gemeinwohl sei in der Verwaltungsgerichtsbarkeit wohl nicht mehr Mode.

SPD-Sprecher Hubertus Weber findet es „schade, dass ausgerechnet eigene Mitbürger“ den Plan kippen. Wenn Kommunen keine Chance mehr haben, ihre Windkraftplanung umzusetzen, müsse „an der Rechtsprechung etwas falsch sein“.

Beigeordneter Reinhold Huxoll sagte, dass die Stadt bei der Festlegung von Natur- und Landschaftsschutzgebieten als harte Tabu--Zonen die Aussage des Hochsauerlandkreises umgesetzt habe, dass es für diese Bereiche generell keine Befreiung für Bauvorhaben gebe.

 

Gericht lässt keine Revision zu

In der Verhandlung zwar thematisiert, aber in der kurzen mündlichen Entscheidungsbegründung nicht weiter aufgegriffen wurde die Kritik des Gerichts an dem Verzicht von zwei weiteren ursprünglich ins Auge gefassten Zonen bei Scharfenberg und Wülfte. Darauf, so Huxoll, habe man verzichtet, um nicht ein von Altenbüren bis Madfeld reichendes Windräderband zu erhalten.

Die Kosten des Verfahrens hat die Stadt zu tragen. Eine Revision ließ das Gericht nicht zu. Die Stadt will jetzt erst einmal die schriftliche Urteilsbegründung abwarten.

Info: Bis auf den letzten Tag gewartet

Am 14. November 2016 hatte der Rat Brilon den Flächennutzungsplan mit nur neun Ratsvertretern von CDU, SPD, BBL, und Linke verabschiedet.

Am 19. Dezember 2016 veröffentlichte die Stadt Brilon die Satzung in ihrem Amtsblatt.

Am 21. Dezember 2016 trat die Flächennutzungsplan - Änderung mit der Veröffentlichung der Genehmigung durch die Bezirksregierung in Kraft.

Am 21. Dezember 2017, dem letzten Tag der einjährigen Einspruchsfrist traf die Klage beim Oberverwaltungsgericht Münster ein.

 

 

 

Acht Vereine kämpfen um Pokale

Westfalenpost / Lokalausgabe

03.01.2020

Beim Stadtschützenverbandsschießen liefern sich die Schützen einen spannenden Wettbewerb

Ende Oktober richtete der Heimat und Schützenverein Petersborn-Gudenhagen das Stadtschützenverbandsschießen im Gemeinschaftshaus Grün/Weiß aus. Von den 19 eingeladenen Vereinen, lieferten sich die acht angetretenen, in der geschmückten Halle, ein spannendes Duell.

Sieger im Vereinsschießen wurden die St.Vitus Schützen Bontkirchen mit 139 Ringen. Zweiter der Heimatverein Altenbrilon mit 137 Ringen und dritter der Heimat-und Schützenverein Petersborn Gudenhagen mit 136 Ringen.

Weitere Platzierungen: St.Hubertus Brilon (131 Ringe), St.Laurentius Rösenbeck (129), St.Anna Wülfte (127), St.Josef Scharfenberg (124), und St.Hubertus Rixen (114).

Das Einzelschießen konnte Renate Hentschel aus Petersborn-Gudenhagen, im zweifachen Stechen, mit 29 Ringen für sich entscheiden. Gefolgt von Peter Becker aus Altenbrilon und Björn Kraft aus Wülfte, beide 29 Ringe. Weitere Platzierungen: Manfred Henke mit 29 Ringen, Nikolas Frigger, Franz-Josef Göke, Calvin Biermann und Alexander Kleff, alle mit 29 Ringen.

Zum Abschluss durften die amtierenden Könige ihre Treffsicherheit untereinander beweisen. Auch hier war es wie bei allen anderen Durchgängen wieder richtig spannend.

Albert Kröger setzte sich mit 36 Ringen vor Dario Feldmann, auch 36 Ringe und Stefan Hötger (34 Ringe) durch und ,,krönte" sich ereut. Die weiteren Plätze belegen Frank Schlüter (33), Jörg Nolte (32), Niklas Witthaut (31), und Nils Lange (23).

Nach der Siegerehrung, durch den zweiten Vorsitzenden vom Stadtverband Tobias Tilli, klang der Abend bei herzhaften Snacks

und kühlen Getränken aus.

 

 

CDU Brilon - Neues Gesicht im Kandidaten - Trio für Kreistag

Westfalenpost / Lokalausgabe

02.01.2020

Die CDU Brilon hat ihre Kandidaten für die Kreistagswahl im Hochsauerlandkreis am 13. September nominiert. Dabei gibt es ein neues Gesicht.

Als Nachfolger von Siegfried Schräjahr, der 2009 und 2014 das Mandat holte, wählten die Mitglieder in geheimer Abstimmung Ratsherrn Michael Hilkenbach für die Kandidatur im Wahlbezirk 23 (Kernstadt, Altenbrilon, Wülfte, Altenbüren, Esshoff). Als Mitbewerberin war Ulrike Platner--Mühlenbein angetreten. Hilkenbach (61) ist Diplom-Ingenieur und bei Straßen.NRW tätig. Er gehört seit 20 Jahren dem Rat Brilon an. Als seinen Direktvertreter nominierten die CDU-Mitglieder Stefan Schleich.

Im Wahlbezirk 24 (Teile der Kernstadt, Gudenhagen-Petersborn und Brilon-Wald) wird erneut Wolfgang Diekmann kandidieren. Diekmann vertritt den Wahlbezirk seit 1997 im Kreistag. Der 63-Jährige arbeitet als Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Die CDU-Mitglieder nominierten ihn einstimmig für den Wahlbezirk. Seine Direktvertreterin ist Cordula Rosenbaum.

Ebenfalls einstimmig nominiert wurde Eberhard Fisch. Er wird wieder im Wahlbezirk 25 (Scharfenberg, Rixen, Alme, Madfeld, Thülen, Rösenbeck, Radlinghausen, Nehden, Messinghausen, Hoppecke, Bontkirchen und Hoppecke). Der 47-jährige Thülener, im Rat Brilon Vorsitzender der CDU-Fraktion, gehört seit 2009 dem Kreistag an und ist dort seit fünf Jahren stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Fisch ist Direktor des Amtsgerichts in Marsberg. Seine Direktvertreterin ist Petra Frese aus Messinghausen.

Ausbildungsgänge konzentrieren

Als Gast nahm Landrat Dr. Karl Schneider in der Mitgliederversammlung Stellung zu Briloner Themen. Was die Zuhörer gerne vernahmen: „Das Berufskolleg Brilon bleibt selbstständig“, betonte Dr. Schneider. An den anderen Berufskolleg-Standorten im HSK stehen zwar große Sanierungen und Neubauten an, zudem müssen Ausbildungsgänge müssen aufgrund kleiner werdender Jahrgänge an einem Standort konzentriert werden. Doch der Standort Brilon sei zu wichtig für die Stadt und den östlichen Hochsauerlandkreis, um ihn in Frage zu stellen. Damit reagierte der Landrat direkt auf Kritik von der SPD Brilon, die ihm ein mangelndes Bekenntnis zum Berufskolleg Brilon vorgeworfen hatte.

Krankenhaus-Kooperationen

Auch zum Thema medizinische Versorgung äußerte sich Karl Schneider ausführlich. „Wir dürfen in diesem Bereich nicht abgehängt werden“, betonte er mit Blick auf Überkapazitäten in den Krankenhäusern im Rheinland und Ruhrgebiet. Im Rahmen seiner Möglichkeiten setze er sich auch für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Krankenhauses in Brilon ein.

Gleichzeitig hob er hervor, dass Kooperationen der Krankenhäuser im östlichen Hochsauerlandkreis gesucht werden müssen, damit die Strukturen nicht wegbrechen.

40 Medizin-Stipendiaten

Zudem verwies er auf zwei Projekte des Kreises. Mittlerweile gibt es 40 Studenten, die das Medizinstipendium des Kreises in Anspruch nehmen. Die Studenten haben sich verpflichtet, nach dem Studium für mindestens vier Jahre in Hochsauerlandkreis zu arbeiten.

Zudem kündigte Dr. Schneider an, dass in Brilon das Kreishaus und die Polizeiwache saniert werden sollen.

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